
TCWB Fideliopark One Point Slam feiert gelungene Premiere
46 Teilnehmer, volle Tribünen und packende Duelle – der erste TCWB One Point Slam begeisterte Spieler und Zuschauer gleichermaßen.
Autor
Koray Savci-Keck
28. Juli 2026
26.07.2026 – Direkt vor unserem Sommerfest feierte der erste TCWB One Point Slam Fideliopark seine Premiere – und was sollen wir sagen: Das Experiment ist voll aufgegangen!

46 Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von jung bis jung geblieben stellten sich der wohl einfachsten und gleichzeitig nervenaufreibendsten Tennisregel überhaupt: Ein Punkt entscheidet über Sieg oder Niederlage. Keine zweite Chance, kein Einspielen, keine Revanche – ein Ballwechsel und das Match war entschieden. Entsprechend hoch war die Anspannung bei jedem einzelnen Duell.
Auch neben dem Platz war einiges geboten. Die Tribünen an Platz 2 waren bis auf den letzten Platz gefüllt. Angefeuert, gelacht und mitgefiebert wurde bei jedem Punkt. DJ Nicolai sorgte mit der passenden Musik und kleinen Schmankerln an der Musikbox für beste Unterhaltung und machte aus dem Turnier ein echtes Event.
Besonders in Erinnerung bleibt Angelika, die im längsten Ballwechsel des gesamten Turniers eindrucksvoll bewies, dass starke Nerven manchmal wichtiger sind als harte Schläge.

Weniger erfolgreich verlief das Turnier dagegen für den Vorstand. Sportlich war der Auftritt eher überschaubar – die meisten verabschiedeten sich früh aus dem Wettbewerb und glänzten stattdessen mit Moderation, Organisation und großen Sprüchen vom Spielfeldrand.
Schon von Beginn an spielte sich Markus aus der Herren 40 in den Favoritenkreis. Locker, mutig und scheinbar völlig unbeeindruckt marschierte er Runde für Runde weiter. Der Einzige, der ihn ernsthaft zu stoppen schien, war Antoine. Im Finale entwickelte sich ein packender Ballwechsel, den Markus dank seiner jahrzehntelangen Erfahrung schließlich für sich entschied und sich damit den ersten One Point Slam-Titel des TCWB Fideliopark sicherte.
Im anschließenden On-Court-Interview bewies der Sieger schließlich auch Humor. Mit einem Augenzwinkern erklärte Markus, nach dem Abstieg seiner Herren-40-II-Mannschaft habe er mit diesem Turniersieg zumindest seine persönliche sportliche Ehre retten können.

Die Premiere hat gezeigt: Das Format sorgt für Spannung, Überraschungen und jede Menge Spaß – beste Voraussetzungen also für eine Fortsetzung im nächsten Jahr.

